Ratgeber

Hundeshooting: So entstehen entspannte Bilder

Hunde halten nicht still, weil man es ihnen sagt. Gute Hundefotos entstehen deshalb nicht durch Kommandos, sondern durch Geduld, den richtigen Ort und ein paar kleine Vorbereitungen. Das meiste davon können Sie selbst steuern.

Der richtige Ort

Im Studio in Duisburg wird es ruhig und kontrolliert — gut für Portraits, für ältere Hunde und für alles, was bei Wind und Wetter schwierig wäre. Draußen kommen Parks, Wälder, Wiesen und Ihr üblicher Spazierweg ins Bild. Gerade der vertraute Weg hat einen Vorteil: Ihr Hund kennt ihn, schnuppert weniger und ist schneller bei der Sache.

Verträgt Ihr Hund fremde Orte schlecht, fotografieren wir bei Ihnen zu Hause. Dort entstehen oft die entspanntesten Bilder des ganzen Termins.

Leckerlis, Spielzeug, Geräusche

Bringen Sie das Lieblingsspielzeug und ein paar Leckerlis mit — beides hilft mehr als jede Technik. Kleine, weiche Leckerlis sind ideal, weil sie schnell gefressen sind. Ein Quietschgeräusch oder ein bestimmtes Wort sorgen für den aufmerksamen Blick mit gespitzten Ohren, setzen Sie es aber sparsam ein, sonst verliert es seine Wirkung.

Vorher auspowern — aber nicht zu sehr

Ein kurzer Spaziergang vor dem Termin nimmt die größte Aufregung. Ein völlig erschöpfter Hund dagegen guckt eher müde als wach. Ideal ist ein normaler Gassigang etwa eine Stunde vorher und eine Mahlzeit, die nicht direkt vor dem Shooting liegt — dann wirken Leckerlis besser.

Im Tempo des Hundes

Das Shooting beginnt mit Ankommen und Schnuppern. Fotografiert wird in Etappen, mit Pausen, wann immer sie nötig sind. Ein aufgedrehter Junghund braucht andere Bilder als ein Senior: Beim einen entstehen Aufnahmen in voller Bewegung, beim anderen ruhige Portraits und Details von Fell, Augen und Pfoten.

Unruhige oder scheue Hunde sind übrigens eher die Regel als die Ausnahme. Das ist kein Problem, es braucht nur etwas mehr Zeit.

Mit oder ohne Besitzer

Sie entscheiden, ob Ihr Hund allein im Mittelpunkt steht oder ob Sie gemeinsam aufs Bild kommen. Beides kostet dasselbe — die meisten wählen am Ende eine Mischung. Wer ungern fotografiert wird, sagt es vorher; dann arbeiten wir mit Ausschnitten: eine Hand im Fell, der gemeinsame Blick, der Moment beim Spaziergang.

Ablauf und Kosten

Am Anfang steht ein kurzes Gespräch: Rasse, Alter, Temperament und Ort. Ein Haustier-Shooting im Studio in Duisburg beginnt bei 149,90 Euro für 30 Minuten und fünf bearbeitete Bilder. Kommen wir zu Ihnen, fallen ab 5 Kilometern 0,70 Euro pro Kilometer sowie eine Tagespauschale von 59,90 Euro an. Wenige Tage nach dem Termin liegt die Auswahl in Ihrer Online-Galerie in der Funck.Cloud. Alle Pakete finden Sie unter Tierfotografie.

Die beste Tageszeit für Hundefotos

Draußen ist das Licht am frühen Morgen und am späten Nachmittag am weichsten — das schont auch helle Felle, die in der Mittagssonne schnell überstrahlen. Dunkle Hunde profitieren von einem bedeckten Himmel, weil dann Details im Fell sichtbar bleiben.

Im Sommer bietet sich der Abend an, damit es für den Hund nicht zu warm wird. Im Studio spielt die Tageszeit keine Rolle — dort zählt eher, wann Ihr Hund ausgeglichen ist.

Kurz gesagt

Vertrauter Ort, Lieblingsspielzeug, kleine Leckerlis und ein Spaziergang vorher — und dann im Tempo des Hundes fotografieren. Mehr braucht es selten.

Tierfotografie bei Funck-Foto

Hund, Katze oder Pferd — im Studio, draußen oder bei Ihnen zu Hause.

Zur Tierfotografie
Häufige Fragen

Fragen zum Thema

Ja. Wir arbeiten in Etappen und mit Pausen. Bei sehr scheuen Hunden fotografieren wir lieber zu Hause als im Studio.
Ja. Für Pferde kommen wir an den Stall oder auf die Koppel, Katzen fotografieren wir am liebsten zu Hause.
Wir weichen ins Studio aus oder verschieben den Termin. Ein bedeckter Himmel ist übrigens oft das schönere, weichere Licht.
Nein. Ein Sitz hilft manchmal, ist aber keine Voraussetzung — die natürlichsten Bilder entstehen ohnehin ohne Kommando.
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